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6-Tage-Fahrt nach Flachau

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Am 15. Juni 2026 starteten 71 gutgelaunte und reiselustige Pfeiffer-Rentner in zwei Reisebussen der Firma Gimmler, mit den Busfahrern Willi und Victor, in Richtung Österreich.

Die Frühstückspause legten wir auf dem Rastplatz Würzburg ein. Margit hatte wieder für leckere Mettwürstchen und frisches Bauernbrot gesorgt. Die Mittagspause verbrachten wir auf dem Rastplatz Vaterstetten. Nach einer entspannten und stressfreien Fahrt erreichten wir gegen 16:15 Uhr Flachau und wurden dort von Herrn Hartl, dem Hotelchef, begrüßt. Nach der Zimmerverteilung und -bezug konnten wir um 18:30 unser erstes Abendessen genießen.

Zu unserem 1. Ausflug, der nach einem Frühstück vom reichhaltigen Büfett startete, wurden wir von den Reiseführern Toni und Schorsch begleitet. Während der Fahrt die durch das Salzburger Land und Oberösterreich führte, erfuhren wir viel Interessantes über den Tourismus und die Geschichte des Salzbergbaus. Die Fahrt ging vorbei am Hallstädter See, dem Dachstein- und Tennengebirge und Bad Ischl nach St. Gilgen. Von hier konnten wir mit dem Schiff nach St. Wolfgang fahren. Nach einer kurzen Führung durch St. Wolfgang blieb Zeit zum Bummeln oder Mittagessen. Von hier ging es weiter zur Marktgemeinde Mondseee, am gleichnamigen See, mit der ehemaligen Benediktiner Abtei, wo wir die Sage des Heiligen Wolfgang hörten.

Am Mittwoch ging die Fahrt in die Mozartstadt Salzburg, der Landeshauptstadt des Salzburger Landes, der viertgrößten Stadt Österreichs. Hier hatten alle Zeit und Gelegenheit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Besucht haben sicherlich alle die Festung Hohensalzburg. Einige Teilnehmer waren bei Mozarts Geburtshaus, im Mirabellengarten, in der Getreidegasse und beim Glockenspiel am Mozartplatz. Ein Bummel durch die schöne Altstadt und ein Besuch in einem schönen Cafe oder Biergarten waren auch noch möglich. Gegen 16:00 Uhr wurde die Rückfahrt zum Hotel angetreten. Das Abendessen wurde an diesem Abend im Gutshof serviert und um 20:30 Uhr begann der Salzburger Hüttenzauber im Musistadl mit der Filzmooser Tanzlmusi und den Flachauer Schuhplattlern. Ein toller, unvergesslicher Abend, an dem Klaus Hermann, mit den Schuhplattlern eine spaßige Einlage gab.

Am Donnerstag wurden wir wieder von den Reiseleitern Willi und Toni begleitet. Die Fahrt ging durch das Salzachtal, vorbei an Bischofshofen und St. Johann im Pongau, über die Hochalpenstrasse zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit dem Höhepunkt einer einmaligen Aussicht auf den 3.798 m hohen Großglockner. Hier wurde dann die Mittagspause verbracht. Unterwegs hatten wir noch einen Stopp am Haus Alpine Naturschau eingelegt. Es gab dort verschiedene Ausstellungen und ein Murmeltier-Kino zu sehen. Nach der Mittagspause ging es nach Heiligenblut, wo der Legende nach ein Fläschchen mit dem Blut von Christi aufgefunden wurde. Zurück fuhren wir nochmal über die Hochalpenstrasse, wo sich einige Murmeltiere sehen ließen. Dann ging es, vorbei am Hochkönig, zu unserem Hotel.

Am Freitag stand dann eine Halbtagesfahrt, auf eine urige Alm, auf dem Programm. Wir fuhren durch die Hohen Tauern, vorbei an Schladming und Ramsau. Bei einer kleinen Pause am Fuß des Dachsteingebirges konnte man die dort befindliche Hängebrücke in schwindelerregender Höhe bestaunen. Dann ging es weiter nach Filzmoos zur Unterhofalm. Hier konnte man einen Spaziergang um den idyllischen Almsee oder auch einfach durch die schöne, sommerliche Landschaft machen. Auf der Sonnenterrasse gab es österreichische Spezialitäten und einen Blick auf die eindrucksvolle Bischhofsmütze. Zurück im Hotel war noch Zeit für einen Spaziergang, zum Schwimmen, Kaffeetrinken oder einfach ausruhen und Koffer packen. Für den Abend hatte Familie Hartl einen Grillabend auf der Terrasse für uns geplant. Leider machte das Wetter im letzten Moment einen Strich durch die Rechnung und der Grillabend musste ins Restaurant verlegt werden. Trotzdem haben sich alle die leckeren Grillgerichte schmecken lassen.

Am Samstag hieß es dann schon wieder, von Flachau und der Familie Hartl Abschied nehmen. Während der Fahrt konnten wir noch einmal die eindrucksvolle Berglandschaft genießen. Nach der Mittagspause auf dem Rastplatz Fürholz ging die Fahrt weiter Richtung Heimat. Gegen 19:00 Uhr kamen wir dann in Asslar an.

Wieder ist eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise, mit bleibenden Eindrücken, zu Ende gegangen.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Busfahrer Willi und Victor, die uns gut und sicher, über schwierige und kurvenreiche Strecken an unser Ziel und wieder nach Hause gebracht haben. An Familie Hartl und ihr gesamtes Team, das uns immer sehr freundlich und aufmerksam bediente, sogar Sonderwünsche erfüllte, und uns mit leckerem Frühstücksbüfett und Abendessen verwöhnte.

Aber vor allem danken wir den Organisatoren Margit und Günter Ebeling, die auch in diesem Jahr, eine wunderschöne, erlebnisreiche und einzigartige Fahrt geplant haben.

Alle Teilnehmer sind sich einig. Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei.

Anneli Büttner



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